
Konzept Zukunft "Innenstadt" statt Grünland-Verbrauch
von Dr. Doblhamer und Mag.Eichberger
Wir dürfen euch hier eine wegweisende Alternative zum REK-Entwurf vorstellen.
Das Konzept wurde von Dr. Gerhard Doblhamer, ehemaliger Stadtplanungschef, und Mag. Ingrid Eichberger, Geschäftsführerin vom Naturschutzbund, entwickelt und am 16.04.2026 vor Presse, Politik und Bürgerinitiativen präsentiert. Auf verständlichen 25 Seiten wird die Vision dargestellt.
Link TV-Bericht: https://www.rts-salzburg.at/
Die Kernaussage der ausgearbeiteten Alternative:
Salzburg braucht keinen Quadratmeter geschütztes Grünland zu opfern und leistbaren Wohnraum zu schaffen.
Klicke auf das Bild um das gesamte Konzept im Detail zu Lesen:
Warum das Konzept Doblhamer & Eichberger dem vorliegenden REK-Entwurf überlegen ist:
Null Grünlandverbrauch
Während der Amts-REK-Entwurf wertvolle Wiesen
opfern will, aktiviert das Experten-Konzept Potenziale im Bestand. Allein durch die
moderate Erhöhung der Bebauungsdichte in geeigneten Zonen (z.B. entlang der Alpenstraße oder im Umfeld des Bahnhofs) können Tausende Wohnungen (auf
bereits versiegelten Flächen) entstehen.
Massive Flächeneffizienz
Das Konzept belegt, dass wir bei einer Erhöhung
der Geschossflächenzahl (GFZ) von heute oft nur 0,6 auf moderate 1,2 bis 1,5 – was
urbanem Standard entspricht – den gesamten Wohnbedarf der nächsten Jahrzehnte und darüber hinaus decken können.
Verkehrslösung inklusive
Im Gegensatz zum REK setzt das Alternativkonzept auf das Prinzip der Nähe. Wohnraum entsteht dort, wo Infrastruktur
(Bus, S-Bahn) bereits existiert und wo auch gearbeitet wird. Das spart CO2 und verhindert zusätzlichen Autoverkehr. Satellitenstädte am Stadtrand würden zu einer weiteren großen Verkehrsbelastung führen.
Echter leistbarer Wohnraum
Durch die Nutzung vorhandener Infrastruktursinken die Baukosten drastisch. Bauen im Bestand bei höherer Dichte reduziert dieKosten pro Quadratmeter im Vergleich zur teuren Neuerschließung auf der „grünenWiese“. In Zeiten von hohen Baukosten, Grundstückspreisen und Zinsen sowie angespannter öffentlicher Haushalte, braucht es wirtschaftliche Lösungen - ohne diese ist leistbarer Wohnraum nicht zu verwirklichen.
